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Umweltkanzlei schließt Biotechnik-Projekt ab, 29.07.2009
Anreize zur Förderung der Weißen Biotechnik
Die Umweltkanzlei hat Anfang Juli gemeinsam mit dem Projektpartner TU Kaiserslautern, Lehrgebiet Bioverfahrenstechnik, den vorläufigen Endbericht zum UBA-Forschungsprojekt „Anreize für die Entwicklung und Anwendung umweltfreundlicher biotechnischer Produkte und Verfahren“, FKZ 3708 66 300 vorgelegt.

Die Studie befasst sich mit der Fragestellung, wieso sich biotechnische Produkte nicht schneller am Markt etablieren. Dazu werden die aktuellen Hemmnisse und bestehende bzw. neue Anreizinstrumente in Bezug auf die Weiße (industrielle) Biotechnik analysiert.
Es werden konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Etablierung der Weißen Biotechnik erarbeitet und mit Experten erörtert. Anhand von Fallstudien (Biokraftstoffe der 2. Generation, Polyhydroxybutyrat als Biopolymer und Phytase als Futtermittelzusatz) werden die praktischen Auswirkungen und spezifischen Bedingungen zu Anreizen aus Sicht der biotechnischen Prozesse und umweltfreundlichen Produkte untersucht.
Insgesamt wurden ca. 40 Handlungsempfehlungen gegeben, die den Bereichen der direkten staatlichen Anreizinstrumente (Steuerpolitik/Subventionen, Fördermittel-, Bildungs- und Forschungspolitik, politische Rahmenbedingungen, staatliche Nachfrage und Informationspolitik/Verbraucheraufklärung) sowie den nichtstaatlichen Anreizinstrumenten (Wissenstransfer/Kooperation, Verbandspolitik, Kapitalmarktfinanzierung) zugeordnet werden können.


Interessierte können die Entwurfsfassung hier herunterladen:

Endbericht FKZ: 370866300
A1: Umfrage Weiße Biotechnik
A2: Vorstudie Weiße Biotechnik
A3-A5: Fachgespräche/Präsentationen